In 3 Schritten zum eigenen Logo

Die meisten kennen es. Man hat wenig Zeit und viel zu tun. Falls Ihr euch dennoch oder gerade deswegen dafür entscheidet ein Logo selbst zu erstellen, hilft euch dieser Beitrag.

1. Inspiration finden und Ideen sammeln.

Als allerstes habe ich in verschiedenen Quellen und Ressourcen nach Inspiration gesucht. Hier gibt es im Prinzip unbegrenzte Möglichkeiten.

Als erstes habe ich auf Reddit (Logodesign) geschaut und mir direkt passende Ideen vom Smashinglogo – Logo Maker geholt.

So fand ich schon einige recht coole Vorlagen, da ich jedoch mein eigenes Logo erstellen wollte und kein Logo mich wirklich überzeugt hat, ging es weiter.

Natürlich gibt es unbegrenzt viele und auch sehr gute Seiten. Mit der Suche allein kann man aber schon sehr viel Zeit verbringen. Wenn man kein Logo kaufen, sondern selbst erstellen will, geht es hier also nur um grobe Ideen. Ich würde mich auf deswegen auf nur 2 bis 3 Seiten beschränken und für diesen Vorgang nicht viel länger als eine halbe Stunde aufwenden.

Für den Fall, dass Ihr gar kein Logo selbst erstellen, sondern anfertigen oder generieren lassen, habe ich eine Tool-Sammlung erstellt.

2. Zeichnen – Der Kreativität freien Lauf lassen

Da es keine passende Ikonographie für Namen gibt, oder mir zumindest keine eingefallen ist, habe ich mich für eine Kombination meiner Initialen entschieden. Dazu kommt, dass ich mich mit dem Logo auch auf keine spezielle Richtung festlegen wollte.

Mit Skizzenblog und Stift bewaffnet habe ich einfach immer wieder in verschiedenen Variationen J und H aufgezeichnet, umrandet, in- und nebeneinander gesetzt und geschaut welche Kombination mir am besten gefällt.

Dazu kam weitere Gedanken, wie die Verwendungsmöglichkeiten auf Social Media Plattformen etc.

Für ein Profilbild sollte das Logo auch in einem kleinen Quadrat funktionieren. Und nach einer weiteren halben Stunde hatte ich einen Gewinner.

3. Die Idee digitalisieren

Es gibt verschiedene Ansätze um eine Skizze zu digitalisieren. Entweder Ihr seid sehr gut im Zeichnen und habt schon eine super aussehende Skizze… oder Ihr seid so aufgestellt wie ich und eine Skizze ist wirklich nicht viel mehr als eben eine Rohfassung.

Da ich es mit Stift und Papier nicht sonderlich drauf habe, habe ich mir auch nicht den Aufwand gemacht und die Skizze eingescannt, sondern einfach direkt digital angefangen.

Dazu benutze ich Sketch. Für mich ist das eine deutlich schnellere, weil einfachere Lösung als Illustrator und da ich Zuhause auf einem 12″ Macbook mit externem Monitor arbeite, spielt auch die Perfomance ein große Rolle. Wer einmal kostenlos eine ähnliche Software testen will, kann den GraphitDesigner ausprobieren.

Bei der digitalen Umsetzung kann es aber leider passieren, dass die auf dem Papier wunderbare Idee digital nur sehr schwer umzusetzen ist, oder einfach nicht gut aussieht. Dann ist ein Neustart angesagt.

Oben Links ist die erste Umsetzung meiner Skizze. Mit dieser habe ich dann etwas rumgetestet und kam zur mittleren Version.
Noch etwas langweilig aber schlicht.

Also habe ich noch andere Ideen ausprobiert. Die mittlere Version sah für mich jedoch immer noch am vielversprechendsten aus.

Also habe ich mit dieser getestet und nach ein paar kleinen Änderungen war ich dann auch zufrieden.

Beispiel Skizze

Ich habe das Logo zuerst in ein Rechteck gesetzt und meinen Namen in verschiedenen Fonts daneben gesetzt.

So ganz zufrieden war ich aber immer noch nicht und so habe ich einmal probiert das Logo etwas anzuschrägen (wahrscheinlich lacht jetzt jeder studierte Designer :D)

Das Ergebnis:

Die Schrift ist nun passenden zum Logo eckig und kursiv geworden.

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